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Hohe LDL-Cholesterin-Werte stehen in kausalem Zusammenhang
mit der Entstehung von Arteriosklerose und koronaren Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die klinischen Folgen der Arteriosklerose zählen zu den
häufigsten Todesursachen der modernen Industrienationen.
Bei Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie
stellt die LDL-Apherese zusätzlich zu medikamentösen
Maßnahmen häufig die einzige Möglichkeit einer
ausreichenden LDL-Absenkung dar.
Modernste Verfahrenstechnik und zukunftsweisende
Membrantechnologie der Lipidfilter haben dazu geführt,
dass die Behandlung als wenig belastend empfunden wird.
Die Lipidfiltration ist ein spezielles Verfahren
zur gezielten Therapie bei angeborenen Hypercholesterinämien
sowie schweren Fettstoffwechselstörungen. Nach Trennung
der Blutzellen vom Plasma wird dieses in den speziell für
die Lipidfiltration neu entwickelten Polyethylen-Lipidfilter
geleitet. Dort werden atherogene Substanzen wie LDL-Cholesterin,
Lp(a) und Fibrinogen aufgrund ihrer spezifischen Molekülgröße
und Molekülgeometrie gezielt und selektiv vom Plasma
getrennt. Der Patient erhält sein eigenes gereinigtes
Plasma gemeinsam mit den Blutzellen zurück.
Klinische Erfahrungen und wissenschaftliche
Ergebnisse bestätigen die wirkungsvolle
LDL-Absenkung sowie die Sicherheit und Verträglichkeit
des Verfahrens. Die Lipidfiltration ist zugelassen für
die ambulante LDL-Elimination nach den Richtlinien über
die Bewertung ärztlicher Untersuchungs- und Behandlungsmethoden
(BUB-Richtlinien)
gemäß §135 Abs.1, SGB V.
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